Viele Menschen geben bei Google den Begriff Andrea Sawatzki Krankheit ein und machen sich Sorgen um die beliebte Schauspielerin. Ist sie krank? Hat sie eine schwere Diagnose bekommen? In diesem Artikel klären wir alle Fragen rund um die Gesundheit von Andrea Sawatzki. Wir schauen uns an, was wirklich hinter den Schlagzeilen steckt, und erzählen die bewegende Geschichte, die mit dem Thema Krankheit in ihrem Leben eng verbunden ist.
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Ist Andrea Sawatzki krank? Die aktuelle Wahrheit über ihre Gesundheit
Die wichtigste Antwort gleich vorweg: Andrea Sawatzki ist nach aktuellem Stand nicht schwer erkrankt. Es gibt keine bestätigte Meldung über eine ernste Krankheit der Schauspielerin. Sie steht weiterhin vor der Kamera, schreibt Bücher und ist öffentlich aktiv.
Wer also Angst hatte, dass die beliebte Darstellerin aus dem Tatort oder der ZDF-Reihe Familie Bundschuh ernsthaft krank ist, kann beruhigt sein. Die Gerüchte über eine angebliche Erkrankung von Andrea Sawatzki haben keinen bestätigten Hintergrund. Die 63-Jährige wirkt fit, arbeitet regelmäßig und feierte erst kürzlich große Erfolge mit neuen Fernsehfilmen.
Warum suchen so viele Menschen nach “Andrea Sawatzki Krankheit”?
Doch warum taucht der Suchbegriff dann so oft auf? Dafür gibt es einen guten Grund. Das Thema Krankheit spielt im Leben von Andrea Sawatzki tatsächlich eine große Rolle – aber anders, als viele denken. Es geht dabei nicht um ihre eigene Gesundheit, sondern um die Alzheimer-Erkrankung ihres Vaters.
Diese Krankheit hat ihre gesamte Kindheit geprägt. Schon als kleines Mädchen musste Andrea Sawatzki ihren dementen Vater pflegen. Über dieses schwere Kapitel ihres Lebens hat sie jahrzehntelang geschwiegen. Erst 2022 sprach sie zum ersten Mal öffentlich darüber und schrieb ihr bewegendes Buch Brunnenstraße. Seitdem ist das Interesse an ihrer Geschichte riesig – und viele Menschen suchen deshalb nach dem Begriff Andrea Sawatzki Krankheit.
Dazu kommt ein zweiter Punkt. Andrea Sawatzki beschäftigt sich auch beruflich viel mit Gesundheitsthemen. Sie moderiert den erfolgreichen Podcast “Siege der Medizin” der Apotheken Umschau. Dort erzählt sie spannende Geschichten über große Krankheiten der Menschheitsgeschichte und wichtige Erfolge der Medizin. Auch das verbindet ihren Namen im Internet immer wieder mit dem Wort Krankheit.
Was die Schauspielerin selbst über ihre Gesundheit sagt
Andrea Sawatzki geht offen mit dem Thema Gesundheit um, hält ihr Privatleben aber grundsätzlich eher geschützt. In Interviews erzählte sie, dass sie lange Zeit Angst hatte, selbst an Alzheimer zu erkranken – so wie ihr Vater. Diese Angst begleitete sie über viele Jahre.
Heute hat sie einen anderen Blick auf das Leben gefunden. Sie sagte dazu einmal sehr ehrlich:
„Ich möchte Spaß am Leben haben, statt mir Sorgen zu machen. Ich will nach vorne gucken und nicht zurück.”
Diese Worte zeigen: Andrea Sawatzki hat gelernt, mit ihrer Vergangenheit umzugehen. Sie lebt heute gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Schauspieler Christian Berkel, ein eher ruhiges und zurückgezogenes Leben in Berlin. Von einer eigenen Krankheit ist dabei keine Rede – im Gegenteil, sie steckt voller Energie und neuer Projekte.
Die Fakten im Überblick:
- Andrea Sawatzki ist nicht schwer erkrankt – es gibt keine bestätigte Diagnose
- Der Suchbegriff bezieht sich vor allem auf die Alzheimer-Erkrankung ihres Vaters
- Sie sprach offen über ihre frühere Angst, selbst zu erkranken
- Beruflich beschäftigt sie sich im Podcast “Siege der Medizin” mit Gesundheitsthemen
Wer ist Andrea Sawatzki? Ein Blick auf Leben und Karriere
Andrea Sawatzki wurde am 23. Februar 1963 in Schlehdorf in Oberbayern geboren. Ihre Mutter arbeitete als Krankenschwester, ihr Vater Günther Sawatzki war Journalist. Die Familie zog später nach Vaihingen in Baden-Württemberg, wo Andrea aufwuchs. Ihre Kindheit war alles andere als leicht – dazu später mehr.
Nach dem Abitur studierte sie an der Neuen Münchner Schauspielschule, die sie 1987 abschloss. Danach folgte eine Hospitanz an den Münchner Kammerspielen. Zwischen 1988 und 1992 stand sie an Theatern in Stuttgart, Wilhelmshaven und München auf der Bühne. Die Schauspielerei war für sie mehr als nur ein Beruf. Sie bezeichnete sie einmal als ihren Rettungsanker, der sie aus der schweren Welt ihres Elternhauses herausholte.
Ihren großen Durchbruch feierte Andrea Sawatzki 1997 mit dem Kinofilm “Die Apothekerin” von Rainer Kaufmann. Danach ging es steil bergauf mit ihrer Karriere.
Bekannte Rollen: Tatort-Kommissarin und “Familie Bundschuh”
Einem Millionenpublikum wurde sie als Oberkommissarin Charlotte Sänger im Frankfurter Tatort bekannt, die sie viele Jahre lang spielte. Später eroberte sie als chaotische Gundula Bundschuh in der ZDF-Komödienreihe Familie Bundschuh die Herzen der Zuschauer. Das Besondere daran: Die Reihe basiert auf ihren eigenen Romanen, denn Andrea Sawatzki ist auch eine erfolgreiche Autorin.
Neben der Schauspielerei arbeitet sie zudem als Hörbuchsprecherin und Podcast-Moderatorin. Ihre Bücher, darunter die humorvollen Bundschuh-Romane und das ernste Werk Brunnenstraße, wurden Bestseller. Sie gehört damit zu den vielseitigsten Künstlerinnen Deutschlands.
Steckbrief: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
| Kategorie | Information |
|---|---|
| Name | Andrea Sawatzki |
| Geboren | 23. Februar 1963 in Schlehdorf, Bayern |
| Beruf | Schauspielerin, Autorin, Hörbuchsprecherin |
| Bekannt aus | Tatort, Familie Bundschuh, Die Apothekerin |
| Ehemann | Christian Berkel (verheiratet seit 2011) |
| Kinder | Zwei Söhne (Moritz und Bruno) |
| Wohnort | Berlin |
| Bücher | u. a. “Brunnenstraße”, Bundschuh-Reihe |
Mit dem Schauspieler Christian Berkel ist sie seit fast 30 Jahren ein Paar. Die beiden lernten sich 1998 bei Dreharbeiten an der Nordsee kennen und heirateten 2011. Gemeinsam leben sie mit ihren zwei Söhnen in Berlin am Schlachtensee.
Die Krankheit ihres Vaters: Alzheimer veränderte alles
Um zu verstehen, warum der Begriff Andrea Sawatzki Krankheit so oft gesucht wird, müssen wir in ihre Kindheit zurückblicken. Ihr Vater Günther Sawatzki war ein gebildeter, weltgewandter Journalist – und 25 Jahre älter als ihre Mutter. Die beiden lernten sich 1961 im Krankenhaus kennen, wo die Mutter als Krankenschwester arbeitete.
Schon früh zeigte der Vater erste Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung. Als Andrea noch ein kleines Kind war, begann sich sein Wesen zu verändern. Die Krankheit kam schleichend, wurde aber immer schlimmer. Damals, in den 1970er Jahren, wusste man noch sehr wenig über Demenz. Es gab kaum Hilfe, kaum Beratung und schon gar keine Pflegedienste, wie wir sie heute kennen.
Erste Anzeichen: Wie sich die Demenz-Erkrankung bemerkbar machte
Die Alzheimer-Erkrankung des Vaters führte dazu, dass er kaum noch arbeiten konnte. Das hatte schwere Folgen für die ganze Familie. Es kam kein Geld mehr in die Familienkasse, und der Vater hatte zusätzlich hohe Schulden angehäuft. Andreas Mutter musste die Familie allein ernähren und arbeitete deshalb Nachtschichten im Krankenhaus.
Genau in diesen Nächten begann das schwere Schicksal der kleinen Andrea. Wenn die Mutter arbeitete, war das Mädchen mit dem kranken Vater allein zu Hause. Sie musste auf ihn aufpassen, ihn versorgen und verhindern, dass er wegläuft.
Jähzorn, Gewalt und Pflegebedürftigkeit – der Verlauf der Krankheit
Mit der Zeit veränderte die Krankheit den Vater immer stärker. Er wurde jähzornig, launisch und unberechenbar. Es kam auch zu Gewalt gegen die eigene Tochter. Andrea Sawatzki erinnerte sich später an einen besonders schlimmen Vorfall: Nach einem Streit flüchtete sie vor ihrem Vater und stürzte. Der Vater packte die damals Elfjährige und schlug ihr immer wieder ins Gesicht.
„Mit seinem Ehering hat er mir die Augenbraue aufgeschlagen – es hat furchtbar geblutet.”
Solche Erlebnisse prägten ihre gesamte Kindheit. Die Krankheit des Vaters bedeutete für Andrea eine Kindheit zwischen Liebe und Hass, zwischen Prügel und Umarmungen. Der Vater starb schließlich, als Andrea 13 beziehungsweise 14 Jahre alt war. Bis zu seinem Tod kümmerte sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter um ihn.
Kindheit als pflegende Angehörige: Andrea Sawatzkis Trauma
Was Andrea Sawatzki als Kind leisten musste, können sich die meisten Menschen kaum vorstellen. Im Alter von 8 bis 15 Jahren pflegte sie ihren kranken Vater, wann immer sie mit ihm allein zu Hause war. Sie wusch ihn, fütterte ihn, zog ihn an und passte auf ihn auf – Aufgaben, die selbst für Erwachsene eine enorme Belastung sind.
Besonders belastend war die Rolle als “Wächterin”. Sie selbst beschrieb es so:
„Ich war diejenige, die die Türen verschlossen hat und sich ihm in den Weg gestellt hat, wenn er weglaufen wollte. Ich war die Person, die ihn an seiner Freiheit gehindert hat.”
Ein Kind, das den eigenen Vater einsperren muss – dieses Bild zeigt, wie dramatisch die Situation in der Familie Sawatzki war. Heute nennt man Kinder in solchen Situationen “Young Carers”, also junge pflegende Angehörige. Damals gab es für sie keinerlei Unterstützung.
“Angst, Widerwille und auch Hass” – ihre ehrlichen Worte
Andrea Sawatzki spricht heute erstaunlich offen über ihre Gefühle von damals. Sie beschönigt nichts und zeigt damit vielen Betroffenen, dass auch dunkle Gedanken menschlich sind. Über die Jahre der Pflege sagte sie:
„In den Jahren, als ich ihn pflegen musste, war da irgendwann nur noch Angst und Widerwille – und auch Hass.”
Diese Ehrlichkeit macht ihre Geschichte so wertvoll. Viele pflegende Angehörige kennen solche Gefühle, trauen sich aber nicht, darüber zu sprechen. Sie schämen sich dafür. Andrea Sawatzki macht ihnen Mut, indem sie klarstellt: Kein Kind trägt Schuld. Kinder handeln in solchen Situationen aus einer Not heraus.
Der Tod des Vaters: Warum sie Erleichterung empfand
Als ihr Vater starb, empfand die junge Andrea vor allem eines: Erleichterung. Sie hat sogar offen zugegeben, dass sie sich in den schlimmsten Momenten gewünscht hatte, der Vater möge sterben. Was zunächst schockierend klingt, ist bei genauerem Hinsehen die verzweifelte Reaktion eines völlig überforderten Kindes.
Das Trauma dieser Kindheit begleitete sie noch Jahrzehnte. Lange dachte sie, sie könne keine gute Mutter sein und wäre für eine eigene Familie nicht geschaffen. Zum Glück irrte sie sich: Heute ist sie selbst Mutter von zwei erwachsenen Söhnen und in einer glücklichen Ehe. Doch der Weg dorthin war lang – und ein wichtiger Teil der Verarbeitung war ihr Buch Brunnenstraße.
“Brunnenstraße”: Wie Andrea Sawatzki die Krankheit ihres Vaters verarbeitet
Im Jahr 2022 veröffentlichte Andrea Sawatzki ihren Roman “Brunnenstraße”. Das Buch ist autofiktional – das bedeutet, es erzählt ihre eigene Geschichte in Romanform. Darin beschreibt sie, wie sie als Kind in den 1970er Jahren die Alzheimer-Erkrankung ihres Vaters erlebte.
Das Buch erzählt die ganze Familiengeschichte: Die Mutter Emmi, eine Krankenschwester, lernte den Journalisten Günter Sawatzki 1961 kennen, als er Patient auf ihrer Station war. Er war deutlich älter, verheiratet und hatte bereits einen Sohn. Die Beziehung stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Als dann die Krankheit des Vaters ausbrach, geriet das Leben der kleinen Familie vollends aus den Fugen.
Kritiker beschrieben das Werk als “so packend wie verstörend”. Es ist keine leichte Lektüre, aber ein wichtiges Buch – gerade für Menschen, die selbst Angehörige pflegen.
Warum sie erst nach 50 Jahren darüber sprechen konnte
Fast 50 Jahre trug Andrea Sawatzki diese Geschichte mit sich herum, bevor sie darüber schreiben konnte. Das zeigt, wie tief das Trauma saß. In Interviews erklärte sie, dass sie lange versucht hatte, die Erinnerungen einfach abzustreifen – ohne Erfolg. Erst das Schreiben brachte die Befreiung.
Im Interview mit der Apotheken Umschau sagte sie rückblickend: “Ich musste Stärke bewahren.” Als Kind hatte sie nie die Möglichkeit, schwach zu sein. Das Buch gab ihr endlich den Raum, die eigene Geschichte zuzulassen und zu verarbeiten.
Reaktionen von Lesern und Kritikern auf das Buch
Die Reaktionen auf Brunnenstraße waren überwältigend. Viele Leserinnen und Leser erkannten in dem Buch ihre eigene Geschichte wieder. Andrea Sawatzki wurde nach der Veröffentlichung zu Fachtagungen über Demenz eingeladen, unter anderem nach Bochum, wo sie vor Pflegeexperten sprach. Große Medien wie Stern, SWR und die Berliner Zeitung berichteten ausführlich über ihre Geschichte.
Damit hat die Schauspielerin etwas Wichtiges erreicht: Sie hat dem Thema Demenz in der Familie eine prominente Stimme gegeben. Ihre Offenheit hilft unzähligen betroffenen Familien, sich weniger allein zu fühlen.
Angst vor der eigenen Erkrankung: Sawatzkis Umgang mit dem Alzheimer-Risiko
Wer ein Elternteil an Alzheimer verliert, stellt sich früher oder später eine bange Frage: Trifft es mich auch? Andrea Sawatzki kennt diese Angst nur zu gut. Sie verriet in einem Interview, wie sehr sie diese Sorge über Jahre belastete:
„Ich habe lange Angst davor gehabt, selbst an Alzheimer zu erkranken. Ich konnte mein Leben überhaupt nicht genießen, bin jeden Morgen mit dem Gedanken aufgewacht: Es hat sowieso alles keinen Sinn, ich werde eh krank.”
Diese Worte zeigen, wie tief die Krankheit des Vaters auch ihr eigenes Leben als Erwachsene beeinflusste. Die Angst vor der Erkrankung wurde für sie fast selbst zur Belastung – ein Phänomen, das viele Angehörige von Demenzkranken kennen.
Ist Alzheimer vererbbar? Was die Forschung sagt
Die gute Nachricht für alle, die ähnliche Ängste haben: Alzheimer ist in den allermeisten Fällen nicht direkt vererbbar. Die Forschung unterscheidet zwei Formen:
Sporadische Alzheimer-Form: Über 95 Prozent aller Fälle. Hier spielen viele Faktoren zusammen, vor allem das Alter. Die Gene erhöhen das Risiko nur leicht.
Familiäre Alzheimer-Form: Weniger als 1 bis 5 Prozent der Fälle. Nur diese seltene Form wird direkt vererbt und tritt meist schon vor dem 65. Lebensjahr auf.
Wer also ein an Alzheimer erkranktes Elternteil hat, muss nicht automatisch selbst erkranken. Experten wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft betonen, dass ein gesunder Lebensstil das Risiko zusätzlich senken kann – mit Bewegung, gesunder Ernährung, geistiger Aktivität und sozialen Kontakten.
Wie sie heute mit der Angst umgeht und nach vorne blickt
Andrea Sawatzki hat es geschafft, sich von ihrer Angst zu befreien. Eines Tages traf sie eine bewusste Entscheidung für das Leben. Statt sich täglich Sorgen zu machen, wollte sie ihre Zeit genießen. Ihre Einstellung heute fasst sie so zusammen: Sie will Spaß am Leben haben und nach vorne schauen, nicht zurück.
Interessant ist auch ihr beruflicher Umgang mit dem Thema. Statt Krankheiten zu verdrängen, beschäftigt sie sich aktiv damit – etwa in ihrem Podcast, in dem es um die großen medizinischen Erfolge der Menschheit geht. Sie wünscht sich für die Zukunft mehr Medikamente gegen Krebs und Alzheimer und mehr Forschung für seltene Erkrankungen. Aus der eigenen Angst wurde so ein positives Engagement.
Demenz und Alzheimer verstehen: Was Angehörige wissen sollten
Viele Menschen verwenden die Begriffe Demenz und Alzheimer gleichbedeutend. Das ist aber nicht ganz richtig. Demenz ist der Oberbegriff für verschiedene Krankheiten, bei denen die geistigen Fähigkeiten nachlassen. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz – etwa 60 bis 70 Prozent aller Demenzerkrankungen gehen auf Alzheimer zurück.
| Merkmal | Demenz (Oberbegriff) | Alzheimer (häufigste Form) |
|---|---|---|
| Was ist es? | Sammelbegriff für über 50 Krankheitsbilder | Eine bestimmte Erkrankung des Gehirns |
| Ursache | Je nach Form unterschiedlich | Eiweißablagerungen zerstören Nervenzellen |
| Verlauf | Unterschiedlich, teils behandelbar | Schleichend und bisher nicht heilbar |
| Häufigkeit | Rund 1,8 Millionen Betroffene in Deutschland | Etwa zwei Drittel aller Demenzfälle |
In Deutschland leben derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Jedes Jahr kommen mehrere Hunderttausend Neuerkrankungen dazu. Das Thema betrifft also unzählige Familien – so wie damals die Familie von Andrea Sawatzki.
Erste Symptome erkennen: Warnzeichen bei Angehörigen
Je früher eine Demenz erkannt wird, desto besser kann man den Verlauf begleiten. Typische erste Anzeichen sind:
- Gedächtnislücken: Neue Informationen werden schnell vergessen
- Orientierungsprobleme: Betroffene finden bekannte Wege nicht mehr
- Sprachstörungen: Wörter fehlen mitten im Gespräch
- Wesensveränderung: Reizbarkeit, Misstrauen oder Rückzug
- Probleme im Alltag: Schwierigkeiten mit Geld, Terminen oder Haushalt
Gerade die Wesensveränderung erlebte auch Andrea Sawatzki bei ihrem Vater – er wurde jähzornig und unberechenbar. Wer solche Anzeichen bei einem Angehörigen bemerkt, sollte frühzeitig einen Arzt aufsuchen. Eine frühe Diagnose gibt der Familie Zeit, sich vorzubereiten und Hilfe zu organisieren.
Hilfe für pflegende Angehörige – besonders für Kinder
Was Andrea Sawatzki als Kind erlebte, war die völlige Überforderung einer Familie ohne Unterstützung. Heute ist die Situation zum Glück besser. Pflegende Angehörige können sich an Pflegestützpunkte, Demenzberatungsstellen und die Deutsche Alzheimer Gesellschaft wenden. Es gibt Pflegedienste, Tagespflege und finanzielle Unterstützung durch die Pflegeversicherung.
Besonders wichtig: Auch heute noch pflegen in Deutschland schätzungsweise fast eine halbe Million Kinder und Jugendliche ihre Angehörigen mit – oft unbemerkt. Für diese sogenannten Young Carers gibt es inzwischen spezielle Hilfsangebote wie die Initiative “Pausentaste” des Bundesfamilienministeriums. Die Geschichte von Andrea Sawatzki zeigt, wie wichtig solche Angebote sind. Kein Kind sollte mit einer solchen Verantwortung allein gelassen werden.
Andrea Sawatzki heute: Engagement, Podcast und neue Projekte
Heute geht es Andrea Sawatzki gut – und sie nutzt ihre Bekanntheit für sinnvolle Projekte. Seit mehreren Jahren moderiert sie den erfolgreichen Podcast “Siege der Medizin” der Apotheken Umschau. Darin erzählt sie die spannenden Geschichten hinter den größten medizinischen Durchbrüchen der Menschheitsgeschichte – von Impfstoffen über das Röntgengerät bis zu berühmten Ärzten vergangener Jahrhunderte.
Der Podcast läuft bereits in der vierten Staffel und erreicht ein großes Publikum. Dass ausgerechnet sie, deren Leben so stark von einer Krankheit geprägt wurde, heute über die Siege der Medizin spricht, hat fast etwas Symbolisches.
Tierschutz-Engagement: Hunderettung in Rumänien
Ein zweites Herzensthema von Andrea Sawatzki ist der Tierschutz. Sie reist regelmäßig nach Rumänien und rettet dort Hunde aus sogenannten Tötungsstationen. Über ihre Rettungsaktionen berichtet sie offen in den sozialen Medien und in Interviews. Auch darüber hat sie gemeinsam mit Tierheimen in Deutschland immer wieder öffentlich gesprochen.
Daneben steht sie weiterhin erfolgreich vor der Kamera. Ihre aktuellen Fernsehfilme erreichen Millionen Zuschauer, und auch als Autorin bleibt sie aktiv. Von einer Krankheit oder einem Rückzug aus der Öffentlichkeit kann also keine Rede sein.
Fazit: Was wir von Andrea Sawatzkis Geschichte lernen können
Die Suche nach Andrea Sawatzki Krankheit führt zu einer Geschichte, die anders ist als erwartet – und viel bewegender. Die Schauspielerin ist selbst nicht krank. Aber sie trägt die Erfahrung einer Krankheit in sich, die ihre ganze Kindheit bestimmte: die Alzheimer-Erkrankung ihres Vaters.
Ihre Geschichte lehrt uns dreierlei. Erstens: Hinter vielen Schlagzeilen über eine angebliche Krankheit steckt oft eine ganz andere Wahrheit. Zweitens: Pflegende Angehörige – besonders Kinder – brauchen dringend Unterstützung und Verständnis. Und drittens: Selbst das schwerste Trauma kann verarbeitet werden. Andrea Sawatzki hat aus ihrem Schicksal Bücher, Engagement und eine positive Lebenseinstellung gemacht. Wer heute nach der Krankheit von Andrea Sawatzki sucht, findet am Ende vor allem eines: eine Geschichte von Stärke und Mut.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Krankheit hat Andrea Sawatzki?
Andrea Sawatzki ist nach aktuellem Stand nicht schwer erkrankt. Der Suchbegriff bezieht sich vor allem auf die Alzheimer-Erkrankung ihres Vaters, die sie als Kind miterlebte und in ihrem Buch “Brunnenstraße” verarbeitet hat.
Woran ist Andrea Sawatzkis Vater gestorben?
Ihr Vater Günther Sawatzki litt an Alzheimer und war zusätzlich schwer krank. Er starb, als Andrea 13 beziehungsweise 14 Jahre alt war.
Hat Andrea Sawatzki Alzheimer?
Nein. Sie hatte allerdings lange Angst, selbst zu erkranken, weil ihr Vater betroffen war. Diese Angst hat sie inzwischen überwunden.
Wie alt ist Andrea Sawatzki?
Sie wurde am 23. Februar 1963 geboren und ist 63 Jahre alt.
Mit wem ist Andrea Sawatzki verheiratet?
Seit 2011 ist sie mit dem Schauspieler Christian Berkel verheiratet. Das Paar hat zwei Söhne und lebt in Berlin.
In welchem Buch schreibt sie über die Krankheit ihres Vaters?
In ihrem autofiktionalen Roman “Brunnenstraße” (2022) erzählt sie, wie sie als Kind ihren an Alzheimer erkrankten Vater pflegen musste.
Mher Lesson: Elea Giulia Alva Di Lorenzo




